Europe IVF – Kinderwunschklinik in Prag

Europe IVF ist eine Kinderwunschklinik in Prag, die viele Patienten aus dem Ausland behandelt. Zum Angebot gehören IVF und ICSI mit eigenen Eizellen sowie Behandlungen mit gespendeten Eizellen, Spermien oder Embryonen. Dazu kommen genetische Untersuchungen sowie weitere Labormethoden.

Für Patienten aus Deutschland ist ein Punkt besonders angenehm: Europe IVF hat gleich mehrere deutschsprachige Koordinatorinnen. Viele Fragen lassen sich deshalb bereits vor der Reise nach Prag klären, ohne dass man sich zusätzlich durch medizinische Gespräche in einer fremden Sprache quälen muss. Gerade bei einer Behandlung im Ausland kann das mehr ausmachen, als man vorher denkt.

Die Klinik behandelt sowohl Paare vor ihrer ersten IVF als auch Patienten, die bereits mehrere Versuche hinter sich haben oder über eine Eizell- oder Embryonenspende nachdenken. Damit gehört Europe IVF zu den Kliniken, in denen sich sehr unterschiedliche Kinderwunschwege innerhalb eines Zentrums abbilden lassen.

Europe IVF Prag | Virtuelle Kinderwunsch-Messe

Mehr als IVF – wenn Genetik, Immunologie und Urologie direkt dazugehören

Bei Europe IVF endet die Abklärung nicht bei Ultraschall, Hormonwerten und Spermiogramm. In der Klinik arbeiten neben den Reproduktionsmedizinern auch Spezialisten aus Genetik, Reproduktionsimmunologie und Urologie. Das kann gerade dann interessant werden, wenn bereits mehrere Transfers nicht geklappt haben, Fehlgeburten passiert sind oder der männliche Faktor genauer betrachtet werden soll.

Das heißt nicht, dass automatisch jede mögliche Untersuchung gemacht werden muss. Aber wenn eine zusätzliche Fachrichtung wirklich gebraucht wird, muss nicht erst außerhalb der Klinik nach der nächsten Praxis oder einem weiteren Ansprechpartner gesucht werden. Befunde können innerhalb eines Teams zusammengeführt und anschließend für die weitere Behandlung eingeordnet werden.

Dazu kommt eine eigene Kryolagerung für Eizellen, Spermien und Embryonen. Dadurch bleiben diese Materialien innerhalb der Klinik und müssen nicht zwischen verschiedenen Einrichtungen transportiert werden. Auch psychologische Unterstützung gehört zum Angebot.

Gerade für Patienten aus Deutschland ist das angenehm: Man reist ohnehin für eine Behandlung ins Ausland. Dann macht es einen Unterschied, ob zusätzliche Fragen wieder an mehreren Stellen geklärt werden müssen – oder ob vieles direkt bei Europe IVF zusammenlaufen kann.

Europe IVF Labor

Tschechien bietet einige Möglichkeiten, die es in Deutschland nicht gibt. Genauso wichtig ist aber zu wissen, wo die gesetzlichen Grenzen liegen – bevor aus einer Idee bereits ein Behandlungsplan entsteht.

Eizellspende bei Europe IVF – anonym und bis 49 möglich

Die Eizellspende ist in Tschechien gesetzlich erlaubt und erfolgt anonym. Bei Europe IVF werden die Spenderinnen medizinisch untersucht und anschließend anhand verschiedener Merkmale ausgewählt. Die Empfänger erfahren beispielsweise etwas über Alter beziehungsweise Geburtsjahr, Blutgruppe, Haar- und Augenfarbe, Größe, Gewicht oder Bildungsstand – die Identität der Spenderin bleibt jedoch geschützt.

Diese Anonymität endet auch nicht, wenn das Kind volljährig wird. Nach tschechischem Recht besteht auch dann kein Anspruch darauf, die Identität der Eizellspenderin oder eines Samenspenders zu erfahren. Gerade wenn man zwischen einer offenen und einer anonymen Spende abwägt, ist das kein kleines Detail, sondern etwas, worüber man sich vorher Gedanken machen sollte.

Daneben bietet Europe IVF auch eine Embryonenspende an. Dabei stammen sowohl die Eizelle als auch das Spermium aus einer anonymen Spende. Für Paare, bei denen eine Behandlung mit den eigenen Keimzellen nicht mehr infrage kommt, besteht damit noch eine weitere Möglichkeit.

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PGT bei Europe IVF – wenn Genetik eine konkrete Frage beantworten soll

Genetische Untersuchungen von Embryonen gehören ebenfalls zum Angebot von Europe IVF. Dazu zählen PGT-A, PGT-SR und PGT-M. Sie beantworten unterschiedliche Fragen und sollten daher nicht einfach unter einem einzigen Begriff zusammengefasst werden.

PGT-A untersucht die Chromosomenzahl eines Embryos und kann beispielsweise bei wiederholten Fehlversuchen, Fehlgeburten oder einem höheren reproduktiven Alter eine Rolle spielen. PGT-SR richtet sich an Paare mit bestimmten strukturellen Chromosomenveränderungen, während PGT-M dann interessant wird, wenn in einer Familie eine konkrete monogene Erbkrankheit bekannt ist.

Wichtig ist dabei, PGT nicht als zusätzlichen Sicherheitsbaustein zu sehen, den man automatisch zur IVF hinzuzieht. Die Untersuchung ergibt vor allem dann Sinn, wenn es eine konkrete medizinische oder genetische Frage gibt, die damit tatsächlich beantwortet werden kann. Auch ein unauffälliges Ergebnis kann keine Garantie für eine Schwangerschaft oder ein gesundes Kind geben.